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Feli hasst Weihnachten. Niemand hat Zeit für sie. Die Eltern müssen nach der Arbeit immer noch ganz viel einkaufen und organisieren. Und die Großeltern, bei denen Feli meistens ist, machen nur langweilige Sachen wie Plätzchen backen, weihnachtlich dekorieren oder Weihnachtslieder auf der Zither spielen. Felis Stofftier, Eselin Else, scheint die einzige zu sein, die Feli zuhört. Zumindest glaubt Feli das.
Doch auch eine Gruppe von Engeln ist auf Feli aufmerksam geworden.
Sie fühlen sich ebenfalls vergessen, existieren in den Köpfen der Menschen nur noch als weihnachtliche Kitschfiguren. Da kommt ihnen Feli gerade recht. Sie schleichen sich nachts in ihr Zimmer und erwecken den Stoffesel zum Leben.
Als Feli aufwacht, findet sie sich im Jahr 0 in Nazareth wieder und muss die Soldaten davon abhalten, ihren Esel für die römische Armee zu konfiszieren. Hilfe bekommt sie dabei von Maria und Josef, mit denen sie gemeinsam nach Bethlehem reist. Dort werden sie Zeugen, wie die hungrigen Hirten als Diebe aus der Stadt getrieben werden. Die Bethlehemer Wirte sehen Felis Großeltern verdächtig ähnlich, aber sie erkennen das Mädchen nicht. Wenigstens sind sie zu der kleinen Reisegruppe freundlicher als zu den Hirten und geben ihnen etwas zu essen und einen Schlafplatz in einem Stall.
Während sich Maria und Josef dorthin auf den Weg machen, zwingt Feli die protestierende Eselin, mit ihr die hungrigen Hirten zu suchen und ihnen Essen zu bringen.
Im Hirtenlager erleben sie die Ankunft der Engel, die singen und ihnen die frohe Botschaft verkünden.
Eselin Else hat es sofort begriffen: „Die frohe Botschaft lautete FUTTERKRIPPE!“ Feli und die Hirten erkennen, dass es eher um das Kind im Heu geht und machen sich auf zum Stall, wobei sie auf den Weg dorthin die gute Nachricht weitersagen.
Engel, Hirten, Wirte und Römer kommen schließlich an der Krippe zusammen. Nur Feli traut sich nicht. „Ich hab doch gesagt, dass das Jesuskind langweilig ist“ Else beruhigt sie:“Ich bin ja nur ein Esel und kenne mich mit Menschenproblemen nicht aus. Aber so wie ich das verstanden habe, ist dieser Jesus nicht nachtragend. Du kannst mit allem zu ihm kommen, gerade, wenn du nicht so perfekt bist. Aber in seiner Nähe wirst du seine Liebe spüren und wirst dadurch auch ein Segen für andere!“
Zahlreiche Darsteller verschiedener Altersgruppen hatten, gestützt von den erfahrenen Mitgliedern der CVJM Theatergruppe, das Krippenspiel in wochenlangen Proben eingeübt, so dass bei der Aufführung alles reibungslos klappte. Für stimmungsvolle Musik sorgte wieder das perfekt aufeinander eingespielte Trio aus Irmela Rauh (Flöten), Carola Lipfert (Akkordeon) und Rainer Friedmann (Gitarre), für guten Ton, atmosphärische Lichtstimmung und die Videoübertragung auf die große Leinwand und ins Gemeindehaus nebenan sorgte das Technikteam aus Tilman Barthel, Josias Neumüller und Lukas Wirth und der Leitung von Tim Herzog.
Für Regie und Einstudierung war Katharina Hargens, auch Autorin des Stücks, verantwortlich. Den Gottesdienst hielt Pfarrer Stefan Lipfert, Organist war Matthias Groß.
Wir waren zur 100-Jahrfeier des CVJM Bayern auf der Burg Wernfels am 27.-28. September 2025 dabei. Es war ein buntes Treiben von rund 1.900 Besucherinnen und Besuchern. Vor 100 Jahren kaufte der CVJM Bayern die Burg und entwickelte mit der Burg eine florierende Jugendherberge und geistliches Ausbildungs- und Begleitungszentrum. Unsere Konfi-Jahrgänge erinnern sich gerne an ihr Konfi-Castle.
Ist Jesus wirklich auferstanden? Oder ist die Ostergeschichte nur ein Betrug, der den Menschen seit 2000 Jahren erzählt wird?
Die Advokatin (Bernadette Sauerschell), die im Stück „Das Ostergericht“ von Wolfgang Heiner die Anklage erhebt, ist fest davon überzeugt: Jesus ist nie von den Toten auferstanden!
Sie lässt daher Zeitzeugen vor Gericht (Richter: Karlheinz Bergmann) rufen, die sie des Betrugs überführen will. So versucht sie, die sichtlich nervöse Salome (Annette Gerstenberger) als unglaubwürdige Zeugin hinzustellen und liefert sich ein hitziges Wortgefecht mit Maria Magdalena, (Susanne Schulze) die zwar ordentlich kontert, dann aber als „hysterisch“ auf ihren Platz verwiesen wird. Petrus (Volkmar Schulze) lässt sich von der heimtückischen Rhetorik der Advokatin nicht aus der Ruhe bringen. Seine Aussage endet in einem Monolog, in dem eindrucksvoll ein Glaubenszeugnis vor den Zuhörern ablegt.
Das macht die Advokatin nervös. Sie hat sowieso nur einen Zeitzeugen für ihre Position vorladen können, den Hohepriester Kaiphas (Jörg Hargens), dessen Theorie vom gestohlenen Leichnam zuerst sehr logisch, dann aber immer abstruser klingt. Zuletzt demontiert er sich selber in seiner Glaubwürdigkeit, weil auf auf Nachfragen des Richters zugeben muss, dass er seine Soldaten (Kai Wagner) für eine Falschaussage bestochen hat.
Die Advokatin ändert also ihre Taktik, indem sie demonstrieren will, dass die Auferstehung Jesu zumindest in der heutigen Zeit keine Bedeutung mehr hat. Sie ruft einen jungen Mann (Tim Hofmann) aus dem 21. Jahrhundert in den Zeugenstand. Ihre Strategie geht jedoch nicht auf. In einer feurigen Rede macht der Junge deutlich, warum der lebendige Jesus gerade in der heutigen Zeit für ihn wichtig ist. Entnervt lässt die Advokatin weitere Zeuginnen (Evi Hargens, auch Engel, und Katharina Hargens) aufrufen, doch sie findet keine Fürsprecher für ihre Theorie. Als der Richter schließlich in den Zuschauerraum fragt ob noch jemand eine Aussage machen möchte, finden sich tatsächlich noch spontane Zeugen, die von der Bedeutung Jesu für ihr Leben berichten. Die Advokatin muss sich geschlagen geben. Als die Gemeinde in das Lied „Er ist erstanden“ einstimmt, verlässt sie fluchtartig den Gerichtssaal.
Die Aufführungen durch die Theatergruppe Kasendorf (Leitung und Regie: Katharina Hargens) fanden am 6. 4. in den Gottesdiensten in Kasendorf und in Peesten statt. Besonders gefreut haben wir uns auch, das Stück ein weiteres Mal in der Tagespflege Schwarzes Ross der Diakonie Kasendorf aufführen zu können. Ein besonderer Dank gilt allen Zeugen aus dem Publikum, die sich spontan mit eingebracht haben.
Erwecke die Vergangenheit zum Leben: Dein neuer Lieblingspodcast für Kinder und Familien!
Tauche ein in die faszinierende Welt von Jesus auf die Ohren – dem einzigartigen Podcast-Projekt des CVJM Bayern!
In unserem Podcast begeben sich Kinder auf eine spannende Reise durch die Zeit. Alles beginnt mit dem Fund einer geheimnisvollen Zeitkapsel – versteckt von einem Kind aus der Vergangenheit. Was steckt darin? Ein Brief, der eine aufregende Jesusgeschichte erzählt – erlebt und festgehalten von dem Kind, das diese Kapsel zurückgelassen hat.
Doch damit endet die Reise nicht: Nach der Geschichte diskutieren die Kinder, was sie gehört haben. Sie stellen spannende Fragen und finden kreative Antworten.
Den Podcast findest du unter https://www.cvjm-bayern.de/website/de/cb/bereiche/kinder/podcast-fuer-kinder und auf den bekannten Podcast-Plattformen.
Au weia. Dem Engel Ariel ist aus Versehen eine wichtige Schriftrolle auf die Erde gefallen. Eigentlich wollten die kleinen Engel nur wissen, worum es bei dem geheimnisvollen Plan der Großen geht, denn ihnen verrät ja keiner etwas. Und jetzt das. Da hilft alles nichts, die Kleinen müssen auf die Erde hinunter und die Rolle wieder finden, bevor die Großen das Verschwinden bemerken. Aber das wird gar nicht so leicht. Als große Enttäuschung entpuppt sich die Schriftrolle, die sie nachts in einem Römerlager finden: Darin geht es nur um eine Volkszählung. Und die römischen Soldaten halten sie jetzt für furchterregende Monster.
Ariel findet die Rolle schließlich bei Lukas, dem zukünftigen Verfasser des Lukasevangeliums, aktuell allerdings noch Küchen- und Stalljunge bei einem eher geschäftstüchtig als sozial denkendem Wirtspaar in Bethlehem. Dort hat Lukas auch das Paar Maria und Josef kennengelernt und zusammen mit der alten Magd Hannah, die sehnsüchtig auf den Messias wartet, in einen alten Ochsenstall gebracht. Die Geburt von Marias Kind steht unmittelbar bevor, und Lukas macht sich mit den Engeln auf den Weg zu den Hirten, um warme Decken für das neugeborene Kind zu holen. Dort erlebt er mit, wie die Engel den Hirten die frohe Botschaft verkünden und in ein beschwingtes Loblied fallen. Er führt die Hirten zum Kind an den Stall. Hier gestehen die großen Engel, dass sie selbst offensichtlich am wenigsten Ahnung vom großen Plan hatten, während Ariel und die kleinen Engel ihn einfach ausgeführt haben. Ihre Erkenntnis: „Man muss nicht groß und stark und mächtig sein, um etwas zu erreichen. Vielleicht ist Jesus deshalb als kleines Kind in einem armen Stall auf die Welt gekommen.“
Zahlreiche große und kleine Darsteller, vom Kinder- bis ins Rentenalter, hatten wochenlang fleißig für den Heiligen Abend geprobt (Stück und Gesamtleitung: Katharina Hargens). Organisiert wurde das Krippenspiel wieder vom CVJM Kasendorf, und als große Stütze erwiesen sich abermals die Mitglieder der CVJM Theatergruppe, die das Stück mit trugen.
Für die musikalische Ausgestaltung sorgten in bewährter Weise das Ensemble aus Irmela Rau (Querflöte, Gesang), Carola Lipfert (Akkordeon) und Rainer Friedmann (Gitarre), ergänzt diesmal durch Evi Hargens an der Zither. Für guten Ton und stimmungsvolles Licht sorgten Lukas Wirth und Tim Herzog, der auch für eine Videoübertragung des Spiels ins Gemeindehaus sorgte. Den Gottesdienst hielt Pfarrer Stefan Lipfert, die Orgel spielte Matthias Groß.
Im Rahmen des Jahresgottesdienstes der Seelsorgestiftung Oberfrangen bekam der CVJM Kasendorf eine Spende der Seelsorgestiftung Oberfranken für sein finanzielles Engagement beim Besuchs-Pilot-Projekt Go&Share. Anton Schülein nahm den symbolischen Scheck entgegen
Bei der Mitgliederversammlung am 24.09.2024 wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Der neue Vorstand wird ab 1.11.2024 seine Funktion aufnehmen. Bei der Feier des 20jährigen Jubiläums des CVJM Kasendorf im Anschluss an den Seelsorgegottesdienst am 23.11. (siehe https://www.evangelische-termine.de/d-7121125) werden wir den neuen Vorstand öffentlich im Amt begrüßen und die scheidenden Vorstandsmitglieder verabschieden.
Dem neuen Vorstand gehören an:
1. Vorsitzender: Anton Schülein
2. Vorsitzender: Volkmar Schulze
Schriftführerin: Ruth Schulze
Kassierer: Tim Herzog
Michell Oetter wurde als Mitglied im Hauptausschuss bestätigt.
Laura Mestel (1. Vorsitzende), Susanne Schulze (Schriftführerin) und Bernd Lauterbach (seit der Gründung vor 20 Jahren der Kassierer des CVJM) verlassen die Vorstandschaft. Alle drei hatten sich nicht wieder zur Wahl gestellt.
Euch gebührt ein ganz herzliches Dankeschön für euren Einsatz in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten.
Am 21. 7. fand wieder das Sommerfest der Kirchengemeinde Kasendorf statt. Eröffnet wurde die Feier von Pfarrer Stefan Lipfert mit einem Familiengottesdienst. Dort stellten sich auch die Kandidaten für die anstehende Kirchenvorstandswahl vor, eine bunte Gruppe aus erfahrenen Vorstandsmitgliedern und frischen Gesichtern, die auch die verschiedenen Ortsteile der Gemeinde gut repräsentierten.
Von der Tat- und Organisationskraft des aktuellen Kirchenvorstands zeugte das anschließende bunte Treiben rund um die Kilianskirche. Die verschiedenen Einrichtungen, Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde waren stark vertreten und sorgten zum einen für kulinarische Vielfalt: So gab es neben traditionellem Grillgut eine vegetarische Grillpfanne, der Kindergarten servierte Kaffee und Kuchen, und für Erfrischung sorgten an dem heißen Sommertag die Diakonie mit Eis und Eiskaffee sowie die Saftbar des Jugendtreffs mit alkoholfreien Cocktails.
Am frühen Nachmittag hatten wir dann unseren Auftritt mit der Theatergruppe. Mit Goethes "Zauberlehrling" wiesen wir, auch im Hinblick auf Technologien wie die KI, darauf hin, dass die Angst des Menschen die Kontrolle über seine Erfindungen zu verlieren, nicht neu ist. In "Der arme Herr Braun" kamen die Tücken des Dorftratsches zur Geltung: Eigentlich macht man sich ja nur Sorgen um seine Mitmenschen. Dabei bauscht man aber eine Geschichte so auf, dass die Person dadurch erst recht in Schwierigkeiten kommt. In "An allem war die Katze"schuld zeigte sich die Theatergruppe ungewohnt albern und präsentierte mit überzogenem Pathos die wahrhaft schauerliche Tragödie um eine verschwundene Katze, die sich in einem Königsschloss zutrug und die Lachmuskeln des Publikums nicht wenig strapazierte. Spontane musikalische Unterstützung bekam die Theatergruppe durch Carola Lipfert (Akkordeon) und Rainer Friedmann (Percussion), die für fröhliche Stimmung zwischen den Stücken sorgten.











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