Aktuelles
Am 21. 7. fand wieder das Sommerfest der Kirchengemeinde Kasendorf statt. Eröffnet wurde die Feier von Pfarrer Stefan Lipfert mit einem Familiengottesdienst. Dort stellten sich auch die Kandidaten für die anstehende Kirchenvorstandswahl vor, eine bunte Gruppe aus erfahrenen Vorstandsmitgliedern und frischen Gesichtern, die auch die verschiedenen Ortsteile der Gemeinde gut repräsentierten.
Von der Tat- und Organisationskraft des aktuellen Kirchenvorstands zeugte das anschließende bunte Treiben rund um die Kilianskirche. Die verschiedenen Einrichtungen, Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde waren stark vertreten und sorgten zum einen für kulinarische Vielfalt: So gab es neben traditionellem Grillgut eine vegetarische Grillpfanne, der Kindergarten servierte Kaffee und Kuchen, und für Erfrischung sorgten an dem heißen Sommertag die Diakonie mit Eis und Eiskaffee sowie die Saftbar des Jugendtreffs mit alkoholfreien Cocktails.
Am frühen Nachmittag hatten wir dann unseren Auftritt mit der Theatergruppe. Mit Goethes "Zauberlehrling" wiesen wir, auch im Hinblick auf Technologien wie die KI, darauf hin, dass die Angst des Menschen die Kontrolle über seine Erfindungen zu verlieren, nicht neu ist. In "Der arme Herr Braun" kamen die Tücken des Dorftratsches zur Geltung: Eigentlich macht man sich ja nur Sorgen um seine Mitmenschen. Dabei bauscht man aber eine Geschichte so auf, dass die Person dadurch erst recht in Schwierigkeiten kommt. In "An allem war die Katze"schuld zeigte sich die Theatergruppe ungewohnt albern und präsentierte mit überzogenem Pathos die wahrhaft schauerliche Tragödie um eine verschwundene Katze, die sich in einem Königsschloss zutrug und die Lachmuskeln des Publikums nicht wenig strapazierte. Spontane musikalische Unterstützung bekam die Theatergruppe durch Carola Lipfert (Akkordeon) und Rainer Friedmann (Percussion), die für fröhliche Stimmung zwischen den Stücken sorgten.
Am 7. 6. 24, dem Vorabend der Peestner Kerwa, präsentierten der Förderkreis Tanzlinde Peesten und die Theatergruppe des CVJM Kasendorf die Aktion „Kultur trifft Kerwa“ auf der Tanzlinde.
Bei bestem Wetter verfolgten zahlreiche Zuschauer das Geschehen um eine Parkbank, wo sich aus teilweise etwas skurrilen Begegnungen Anstöße für verschiedene kleine Theaterstücke ergaben (Rahmenhandlung und Konzept: Katharina Hargens).
2023 fand das Kasendorfer Krippenspiel zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in der Kirche statt. Über 50 Mitwirkende hatten das Stück „Der Erlöser“, das auf Motiven einer Weihnachtsgeschichte von Dietrich Koller beruht (Bearbeitung Katharina Hargens), in wochenlangen Proben einstudiert und zur Aufführung gebracht:
Die neun großen Sünden der Menschheit erfahren durch die Engel, dass Jesus als Erlöser zur Welt kommt. Diese Botschaft bringt sie gehörig durcheinander. Daher schlüpfen sie in Figuren der Weihnachtsgeschichte und machen sich aus verschiedenen Motiven auf die Suche nach dem Kind in der Krippe.
So nutzen Neid, Verschwendung und Zorn als Wirte von Bethlehem zwar die wirtschaftlichen Vorteile, die die Volkszählung ihnen bringt, bleiben aber trotz ihres Reichtums unzufrieden. Genau wie die Gewalt, die mit den Römern randalierend durchs Land zieht, finden sie schließlich scheinbar zufällig den Weg zum Stall, nachdem sie Maria und Josef zuvor vertrieben hatten.
Stolz, Geiz und Lüge kommen als drei Weise auf der Suche nach Macht und Einfluss von weit her, aber der König, den sie finden, ist dann völlig anders als erwartet.
Furcht und Trägheit haben sich bei ein paar jungen Hirtinnen vor der Welt und ihren Anforderungen versteckt. Erst der stimmgewaltige Engelschor und und die Überzeugungsarbeit der anderen Hirten bringt sie schließlich dazu, sich auf dem Weg zu machen.
Gemeinsam mit den anderen finden sie schließlich das Kind in der Krippe.
Im Stall angekommen, spricht das Kind zu jedem von ihnen persönlich. Es macht ihnen keine Vorwürfe und verurteilt sie nicht. Vielmehr sieht es bei jedem einzelnen die Not, die ihn beherrscht, und kann ihn davon befreien.
Mit dieser Zusage wurde die Gemeinde von Pfarrer Stefan Lipfert in den heiligen Abend entlassen.
Wie üblich fand sich an Darstellern wieder eine bunte Gruppe aus Kasendorfern zusammen: Die größeren Rollen übernahmen die Mitglieder der Theatergruppe und schon erfahrene Krippenspielerinnen sowie zahlreiche Konfirmanden, die damit ihr Gemeindepraktikum absolvierten. Aber auch zahlreiche Schüler und Kindergartenkinder marschierten als Römer mit Trommeln durch die Reihen oder verzauberten die Gemeinde als engagierter Engelschor.
Für die Musik sorgte wieder das bewährte Trio aus Carola Lipfert (Akkordeon, Flöte), Irmela Rauh (Querflöte) und Rainer Friedmann (Gitarre). Für stimmungsvolles Licht und guten Ton sorgten Tim Herzog und Lukas Wirth. Die Videokamera übernahm Anthony Taylor. Erstmals wurde das Krippenspiel auch als Liveübertragung im Gemeindehaus ausgestrahlt.
Gesamtkonzeption und Regie lagen bei Katharina Hargens.
Am 17. 9. fand in Kasendorf ein Theatergottesdienst des CVJM mit dem Stück "Ekklesia- Eine Maria von Magdala- Geschichte" statt:
"Er ist nicht tot- er ist auferstanden!"
Maria von Magdala trägt die frohe Botschaft in die Welt hinaus, als ein unverhofftes Aufeinandertreffen mit dem gefürchteten Christenjäger Paulus ihr Leben bedroht. Doch zum Glück hat Paulus sich inzwischen bekehrt und wird als Schüler Marias einer der wichtigsten Missionare der jungen christlichen Bewegung.
So verbringt er einige Jahre später mit seinem treuen Reisegefährten Silas eine verrückte Nacht im Gefängnis von Philippi. Die beiden müssen die Stadt fluchtartig verlassen und Paulus ist froh, dass er die Sorge für die dortige Gemeinde in die Hände der Purpurhändlerin Lydia legen kann.
Diese wiederum trifft kurz darauf auf ihr großes Vorbild Maria. Zusammen besuchen sie die berühmte Gemeinde in Korinth, wo sie mit Priska, Aquila und Phoebe das heilige Abendmahl feiern.
Von Maria hat Paulus gelernt, dass Christen keine Einzelkämpfer sind und das Modell vom Leib mit vielen Gliedern in die Gemeinden hinaus getragen:
"Jedes Körperteil tut das, was es am besten kann. Aber alle Teile sind gleich viel wert. Es ist egal, ob du arm oder reich bist, es ist egal, wo du her kommst, und es ist egal, ob du ein Mann oder eine Frau bist."
Vielen Frauen hat Marias Vorbild Mut gemacht, auch hohe Positionen in den Gemeinden zu besetzen. Die Gleichberechtigung unter den ersten Christen scheint auf einem guten, wenn auch noch nicht perfektem Weg. So ermahnt Priska ihren MAnn
Aquila: "Gleichberechtigung heißt auch, dass du das Recht hast, mir im Haushalt zu helfen!"
Da platzt Silas mit schlechten Nachrichten herein: Paulus sitzt mal wieder im Gefängnis, ihm droht das Todesurteil. Nur mit vereinten Kräften können die Freunde dieses Urteil abwenden.
Am Schluss steht das ferne Rom als neues Ziel am Horizont. Euphorisch blicken die ersten Christen in die Zukunft: Was wird aus unserer Bewegung werden?
Jahrhunderte später scheitert ein katholisches Mädchen an dem Berufswunsch, Pfarrerin zu werden. In der evanglischen Kirche wäre das zwar möglich, aber auch hier sind die weiblichen Vorbilder der Urkirche weitgehend in Vergessenheit geraten. Wie vielleicht auch der ein oder andere hoffnungsvolle Ansatz.
Am Schluss bleibt die Hoffnung Marias:
"Dieser Gemeinschaft steht eine große Zukunft bevor. Wenn wir uns nur immer wieder auf Jesus besinnen!"
Ein Bericht über die Uraufführung in Kulmbach befindet sich hier.
Besetzung:
Mia: Enny Schäfer
Freundin: Lea Schäfer
Maria: Susanne Schulze
Paulus/ Vater: Falk Taubmann
Silas/ Onkel Peter: Jörg Hargens
Lydian Tante Angela: Annette Gerstenberger
Priska, Mutter: Bernadette Sauerschell
Aquila, Vater: Volkmar Schulze
Phoebe, Tante Lene: Janina Kaplan
Wir wollen mal wieder was zum Lachen machen“: Darin waren sich die Darsteller und Schauspielerinnen der Kasendorfer Theatergruppe bei der Planung für den Sommer einig.
Und tatsächlich hatten offenbar nicht nur die Spieler, sondern auch das gut aufgelegte und zahlreich erschienene Publikum ihren Spaß an der Aufführung. Dabei hatte man sich mit Loriot an richtige Klassiker der Komik herangewagt: Den „Fernsehabend“(Susanne Schulze, Severin Wagner) und den „Kosakenzipfel“ (Falk Taubmann, Bernadette Sauerschell, Susanne Schulze, Jörg Hargens, Volkmar Schulze).
Eröffnet wurde das Programm mit dem Stück „An der Theaterkasse“ (Annette Gerstenberger, Karlheinz Bergmann, Bernadette Sauerschell, Autor uns nicht bekannt), in dem zwei eher ungeübte Theaterbesucher an der Kasse für Verwirrung, vor allem aber für Vergnügen sorgten.
Die passende Musik zu den Stücken lieferten die Kasendorfer Gitarristen mit Liedern wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Aber bitte mit Sahne“.
Seinen wahrscheinlich letzten Auftritt mit der Theatergruppe hatte Severin Wagner, der an diesem Tag offiziell aus dem Vikariat in Kasendorf verabschiedet wurde.
Er hatte auch immer wieder die Theatergruppe mit seinem Talent unterstützt. Sein Rollenspektrum reichte vom Piraten bis zu Jesus, Obdachlosen über den Hirten bis hin zum Fernsehverliebten älteren Herrn.
„Ich will Pfarrerin werden!“ - Mit dieser Aussage bringt Mia ihre Verwandtschaft ordentlich aus dem Konzept, schließlich ist die Familie katholisch. Und weibliche Priester gibt es da nicht. Weil… Weil das schon immer so war. Und Jesus selbst schließlich auch nur mit Männern unterwegs gewesen ist.
Wirklich? Nach dem kleinen Vorspiel betritt eine Frau die Bühne, um die sich viele Geschichten ranken, und die lange Zeit mit vielen Vorurteilen behaftet war: Maria von Magdala.
Sie war eine enge Weggefährtin Jesu und Zeugin seiner Auferstehung. In unserem Stück nimmt die Apostelin uns mit in die Zeit der ersten Christen, wo sie nicht nur dem Apostel Paulus auf den richtigen Weg hilft, sondern auch zahlreichen anderen tatkräftigen Frauen und Männern der Urkirche begegnet. Zum Glück, denn nur mit vereinten Kräften gelingt es Maria, Lydia, Priska, Aquila, Phoebe und Silas am Schluss, Paulus zu retten.
Die Uraufführung von „Ekklesia- Eine Maria von Magdala Geschichte“ fand am 22. 4. im Pfarrzentrum der ULF in Kulmbach statt.
Besetzung:
Mia: Enny Schäfer
Freundin: Lea Schäfer
Maria: Susanne Schulze
Paulus: Falk Taubmann
Silas: Jörg Hargens
Priska: Bernadette Sauerschell
Aquila: Volkmar Schulze
Phoebe: Janina Kaplan
Stück +
Regie: Katharina Hargens
Das Besuchs-Pilot-Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt von CVJM, Kirchengemeinde, Diakonie Kasendorf-Wonsees, Markt Kasendorf, Markt Wonsees und der Ev. Luth Landeskirche Bayern ELKB.
Ziel des Projektes ist
- der Auf- und Ausbau eines generationsübergreifenden Besuchs-Teams (Go&Share) und
- einer Ehrenamtsbörse für die Region (Bring&Share)
Auf- und Ausbau eines generationsübergreifenden Besuchs-Teams (Go&Share)
Das Besuchs-Team hat zwei Aufgabenbereiche:
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- Das generationsübergreifende Besuchs-Team besucht ältere und jüngere Personen aus der Region, vorrangig Leute mit wenigen Kontakten. Es fördert auf freiwilliger Basis Kontakte und Gemeinschaft mit Hilfestellungen, wie z.B. Spiel, Vorlesen, Spazieren, Gebet, etc. und belebt evtl. verlorengegangene Verbindungen zu ehemals vertrauten Gruppen (Jugendtreff, Senioren-Kaffee, Gottesdienst, Events und Feste vor Ort).
- Außerdem stellt das Besuchs-Team zwischen Senioren und Jugendlichen Kontakte her, die voneinander hören und lernen wollen (Kochen, Handarbeit, Geschichten von früher, Handynutzung…- Win-win-situation)
Ehrenamtsbörse für die Region (Bring&Share)
Die Ehrenamtsbörse (Bring&Share) ist als Online-Plattform geplant und bringt BieterInnen und SucherInnen zusammen. Angebote und Nachfrage werden eingestellt und durch die hauptamtliche Kraft koordiniert. Für Menschen ohne Online-Zugang werden analoge Möglichkeiten durch das Besuchs-Team kommuniziert (Folder wird angeboten).
Für eine nachhaltige Umsetzung der Ziele mit hoher Qualität wird zum 15.4.23 eine geeignete hauptamtliche Kraft mit entsprechenden Qualifikationen eingestellt, deren Aufgabe es ist, neue Mitarbeitende (Ehrenamtliche) zu gewinnen, zu begleiten, anzuleiten und auszubilden (im Verbund mit anderen Organisationen).
Das Besuchs-Team und die Verantwortlichen für die Ehrenamtsbörse sollen nach Ende des Pilotprojketes sollen nach Ende der Pilot-Projektzeit eigenständig weiter arbeiten können (Nachhaltigkeit).
Ich lade Sie und Dich ein zum Kennenlernen und Ausprobieren von Entspannungstechniken: u.a. Atemtechniken, Progressive Muskelentspannung und Achtsamkeitsbasierte Übungen. Entspannungstechniken können helfen, das innere Wohlbefinden und die Körperwahrnehmung zu stärken sowie positive Stimmung und Gelassenheit zu empfinden.
| Mit wem? | Ruth Schulze (Entspannungstechniken sind Teil meiner Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutischen Tätigkeit) |
| Für wen? | Alle Personen von klein bis groß, die Interesse daran haben, Entspannungstechniken auszuprobieren |
| Wo? | Marktplatz 2, Kasendorf (im Jugendtreff M2) |
| Wann? | 28.04.23, 05.05.23, 12.05.23 |
| Uhrzeit? | 18:00 – 18:45 Uhr |
| Kosten? | Keine – Bitte um Spende für das Besuchspilotprojekt Go&Share |
Spendenkonto:
CVJM Kasendorf e. V.
VR Bank Oberfranken Mitte eG
IBAN: DE70 7719 0000 0000 5153 70
BIC: GENODEF1KU1
Verwendungszweck: Besuchspilotprojekt Go&Share
Ich freue mich auf Sie und auf Dich, egal ob an allen drei Terminen oder an einzelnen Terminen.
Ruth Schulze
Weitere Infos über Email:











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